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Autogramme von Richard Strauss

Richard Georg Strauss (* 11. Juni 1864 in München; † 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Musiker, der zu den bedeutendsten Komponisten des späten 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählt. Er war außerdem ein weltberühmter Dirigent, Kapellmeister und Operndirektor sowie ein Kämpfer für eine Reform des Urheberrechts. Seine Opern, sinfonischen Dichtungen (Tondichtungen) und Lieder genießen nicht nur beim Publikum, sondern auch in der Film- und Werbemusik (wie die Anfangstakte der Tondichtung Also sprach Zarathustra belegen) weltweite Popularität.
Richard Strauss wurde am 11. Juni 1864 morgens um 6 Uhr im 2. Stock des Hinterhauses der Brauerei Pschorr am Altheimer Eck Nr. 2 in München geboren und am 20. Juni im Dom zu Unserer Lieben Frau getauft. Sein Vater Franz Strauss (1822–1905) war erster Hornist im Bayerischen Hoforchester München und ab 1871 Akademieprofessor, seine Mutter Josephine Strauss (1838–1910) stammte aus der Bierbrauer-Dynastie Pschorr, einer der reichsten Familien Münchens. Schon früh begann der Vater die musikalische Ausbildung seines Sohnes durch Musikerkollegen zu fördern: bereits mit vier Jahren erhielt Richard Strauss unter Nachhilfe durch die Mutter Klavierunterricht bei dem Harfenisten August Tombo, seit 1875 bei Karl Niest, von 1872 bis 1882 kam Violinunterricht bei dem Konzertmeister und Vetter seines Vaters Benno Walter dazu. Regelmäßige Opern- und Konzertbesuche ab 1871/72 und das häusliche Musizieren im Freundes- und Familienkreis ergänzten die Musikausbildung. Angeregt durch sein von Musik erfülltes Elternhaus begann Richard bereits mit sechs Jahren selbst zu komponieren. Zunächst unter der „strengen Obhut“ seines Vaters, der ihn auch in der Liebe zur klassischen Musik und der Abneigung gegen die Werke Richard Wagners erzog, komponierte er zunächst Lieder, Klavierstücke und Kammermusik für den engeren und weiteren Familienkreis. Im Februar 1873 dirigierte der Achtjährige bei einem Kindermaskenball seine Schneiderpolka (TrV 1). 1875 begann Strauss ein Theoriestudium beim Münchner Hofkapellmeister Friedrich Wilhelm Meyer (Harmonielehre, Kontrapunkt, Kanon, Fuge, Formenlehre, Anfänge der Instrumentation). Unter dessen Anleitung entstanden die ersten größeren Formen: Konzerte bzw. Konzertstücke, eine große Sonate, ein Streichquartett, zwei Symphonien sowie eine Bläserserenade, die der junge Komponist seinem Lehrer widmete. Strauss’ offizielles Opus 1 ist der Festmarsch für großes Orchester (TrV 43), den er im Alter von zwölf Jahren komponierte. Von großer Bedeutung für seine musikalische Entwicklung war nach eigenen Aussagen der „Gedankenaustausch und gegenseitige Wettbewerb“ mit seinem Jugendfreund Ludwig Thuille. Die Briefe an den Freund dokumentieren bereits eine auffällige Sensibilität für den musikalischen Klang und die orchestrale Instrumentation.
Von 1874 bis 1882 war Richard Strauss Schüler des Humanistischen Königlichen Ludwigs-Gymnasiums in der Sendlinger Straße in München. Hier wurde bereits die Liebe zur klassischen Antike, die für ihn und die Wahl seiner Opernstoffe bestimmend sein sollte, geweckt. Abgesehen von der ungeliebten Mathematik, erwarb er vor allem gute bis sehr gute Kenntnisse in Geschichte, Latein und Griechisch. Darüber hinaus bescheinigte ihm sein Klassenlehrer: „Offenheit und Herzlichkeit liegen deutlich ausgeprägt in seinen Zügen. Seine Leistungen sind gut, sehr gut. Einen solchen Knaben muß jeder Lehrer liebgewinnen, ja es ist fast schwer, keine Vorliebe zu verraten. Strauss ist ein angehendes musikalisches Talent“. Schulfeiern des Gymnasiums boten Strauss Gelegenheit, in der Öffentlichkeit zu musizieren und auch eigene Werke zur Aufführung zu bringen, z. B. Introduktion, Thema und Variationen (TrV 76), Romanze für Klarinette u. Orchesterbegleitung (TrV 80) oder Festchor (TrV 102). Außerhalb der Schule führte 1881 das Liebhaberorchester Wilde Gungl unter der Leitung seines Vaters den Festmarsch op. 1 erstmals auf, von besonderer Wichtigkeit war jedoch am 30. März die Uraufführung seiner ersten Symphonie in d-Moll (TrV 94) im 3. Abonnement-Konzert der Musikalischen Akademie im Kgl. Odeon unter der Leitung des Hofkapellmeisters Hermann Levi. Im selben Jahr erschienen erste Werke bei Breitkopf & Härtel (Festmarsch TrV 43) und im Münchner Aibl-Verlag der Gebrüder Eugen und Otto Spitzweg (Quartett TrV 95, Fünf Klavierstücke TrV 105) im Druck.
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